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Hundekot in Wiesen als Gefahr!?


Gesetzlich ist jeder Hundebesitzer verpflichtet, die Exkremente seines vierbeinigen Begleiters zu entfernen und zu entsorgen. Ist der Duft der Hinterlassenschaften an den  Schuhen zwar unangenehm für die Nase, so haben sie für die Nutzer der verunreinigten Wiesen als Nahrungsquelle eine weitaus drastischere Bedeutung.
Durch die Aufnahme des Hundekotes, insbesondere durch Rinder als Nutztiere, werden nicht nur zahlreiche Krankheiten übertragen, sondern auch wirtschaftliche Verluste hervorgerufen. Durch den Einzeller Neospora caninum werden z.B. beim Rind als Zwischenwirt Aborte ausgelöst oder lebensschwache bzw. tote Kälber zur Welt gebracht. Durch die erkrankte Kuh als auch durch die Zeitspanne des fehlenden Kalbes und der fehlenden Milchleistung, kommt es zu großen wirtschaftlichen Verlusten und macht diesen  Parasiten  weltweit  zu  einem  bedeutenden Abortauslöser  in der Nutztierhaltung.

Ein weiterer Parasit ist der Hundebandwurm, der bei Aufnahme von dessen Eiern vom Zwischenwirt Rind zu Finnenbildung führt und die Untauglichkeit des Fleisches als Lebensmittel zur Folge hat. Daneben führt der Hunde- und Fuchsbandwurm „Echinococcus“ beim Fehlwirt Mensch zu schweren Organschäden, die oft Jahrzehntelang unerkannt bleiben.

Da die verschiedenen Krankheitserreger und Parasiten beim Hund kaum Krankheitssymptome hervorrufen, ist es für den Hundebesitzer auch nur sehr schwer ersichtlich, dass er mit dem Gassigehen und Herumtollen in der Futterquelle Wiese einen Schaden anrichtet.
Zumindest aus hygienischer Sicht will niemand Kot im Futter haben und sollte allein schon deswegen der Griff zum Sackerl gemacht werden.

Mag. Wilfried Laubichler


 

 

Das ewige Leiden mit dem Hundekot


Leider hat sich bei uns noch nicht eingebürgert, was in vielen Gemeinden schon längst selbstverständlich geworden ist: Hundebesitzer entfernen den Kot ihres Lieblings selbst und entsorgen ihn zu Hause!

Die meisten Nichthundebesitzer empfinden es als Zumutung, dass alle frequentierten Gehwege vollgepflastert sind mit derartigen „Tretminen“. Natürlich brauchen Hunde Auslauf und natürlich nutzen sie gerade diesen zum Stuhlabsetzen - aber muss dies zu Lasten der Mitbevölkerung geschehen?
Wer A sagt, sollte auch B sagen. Dass Haustiere versorgt werden müssen (Fressen, Trinken, Unterkunft), scheint selbstverständlich zu sein, nur eben „das Eine“ (noch) nicht!
Im Namen aller leidgeplagten Mitbewohner bitten wir die betroffenen Hundebesitzer um Bewusstmachung und verständnisvolles Handeln!

Hunde sind grundsätzlich an öffentlichen Plätzen an der Leine zu führen oder haben einen Maulkorb zu tragen und die Verunreinigung durch Hundekot ist verboten!
In Kürze werden Hundekotsackerlspender in der Oberhofstraße (beim Spielplatz) und auf der Au (bei Wohnhaus Loidl) aufgestellt.
Wir ersuchen, diese zu nützen und die Sackerl im Restmüll zu entsorgen.

Übertretungen der beiden Verbote können mit bis zu € 2.000,00 bestraft werden.

Hundehaltung


Führen von Hunden in der Öffentlichkeit, allgemeine Vorschriften der Hundehaltung

Mit Runderlaß Nr. 11/2010 vom 2.7.2010 hat uns die Bezirkshauptmannschaft Liezen beauftragt, nachstehende gesetzliche Bestimmungen zu veröffentlichen. Auf die Anführung der einzelnen Paragraphen- und Absatznummern verzichten wir:

Stmk. Landes-Sicherheitsgesetz, LGBl. 24/2005 i.d.g.F

  1. Die Halter(innen) oder Verwalter(innen) von Tieren haben diese in einer Weise zu beaufsichtigen oder zu verwahren, dass dritte Personen weder gefährdet noch unzumutbar belästigt werden.
  2. Die Halter(innen) oder Verwalter(innen) von Hunden haben dafür zu sorgen, dass öffentlich zugängliche, insbesondere städtische Bereiche, die stark frequentiert werden, wie z.B. Geh- oder Spazierwege, Kinderspielplätze, Freizeit- oder Wohnanlagen, nicht veunreinigt werden.
  3. Hunde sind an öffentlich zugänglichen Orten, wie auf öffentlichen Straßen oder Plätzen, Gaststätten, Geschäftslokalen und dergleichen, entweder mit einem um den Fang geschlossenen Maulkorb zu versehen oder so an der Leine zu führen, dass eine jederzeitige Beherrschung des Tieres gewährleistet ist.
  4. In öffentlichen Parkanlagen sind Hunde jedenfalls an der Leine zu führen. Ausgenommen sind Flächen, die als Hundewiesen gekennzeichnet und eingezäunt sind.
  5. Der Maulkorb muss so befestigt sein, dass der Hund weder beißen noch den Maulkorb vom Kopf abstreifen kann.
  6. Der Maulkorb- oder Leinenzwang gilt nicht für Hunde, die zu speziellen Zwecken gehalten werden und die Sicherung des Hundes mit Maulkorb oder Leine der bestimmungsgemäßen Verwendung entgegensteht. Zu diesen Hunden zählen insbesondere Jagd-, Therapie- und Hütehunde sowie Diensthunde der Exekutive und des Militärs und Rettungshunde. (Anmerkung: Ausnahme gilt nur für im Einsatz befindliche Hunde)
  7. Übertretungen können mit einer Geldstrafe bis zu € 2.000,- bestraft werden. Zusätzlich kann in schweren Fällen der Verfall der Tiere ausgesprochen werden.

Tierschutzgesetz 2004, BGBl. 118/2004 i.d.g.F

  • Hunde dürfen keinesfalls, auch nicht vorübergehend, an der Kette oder in sonst einem angebunden Zustand gehalten werden.

2. Tierhaltungsverordnung, BGBl. II/476/2004 i.d.g.F

  • Eine dauernde Zwingerhaltung ist verboten.
  • Der Mindestbedarf für einen Hund in einem Zwinger beträgt 15 m2, wobei jedoch die Fläche der Schutzhütte nicht eingerechnet wird, der Platzbedarf erhöht sich mit jedem dort gehaltenen Hund bzw. durch Welpen.
  • Übertretungen können von der Bezirksverwaltungsbehörde mit Strafen bis zu € 3.750,-, im Wiederholungsfall bis zu € 7.500,- geahndet werden.

 

Im Runderlaß wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Polizeiinspektionen des Bezirkes Liezen angewiesen wurden, Übertretungen konsequent zur Anzeige zu bringen.

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